Röntgenpraxis Alte Torgasse

FAQ - Allgemeine Fragen

Welche Unterlagen müssen zur Untersuchung mitgebracht werden?

Gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen einen gültigen Überweisungsschein des behandelnden Arztes sowie die Versichertenkarte vorlegen. Privat krankenversicherte Patienten benötigen diese Unterlagen nicht.

Aktuelle und (soweit verfügbar) alte Voruntersuchungen der entsprechenden Körperregion, auch wenn es sich um andere Untersuchungsverfahren gehandelt hat. Voruntersuchungen sind bei chronischen Erkrankungen essentieller Bestandteil einer Verlaufsbeurteilung. Im ungünstigsten Fall müssen Voruntersuchungen nachgelagert erst von uns bei den entsprechenden Stellen angefordert werden. Verzögerungen bei der Beurteilung von über einer Woche sind in diesen Fällen möglich. Ausnahmen: seit dem Dezember 2005 arbeiten wir vollständig digital. Jegliche Untersuchung, die in unserer Praxis oder den Nebenstellen nach diesem Zeitpunkt durchgeführt worden ist, liegt in jedem Fall vor. Die entsprechende Bilddokumentation muss nicht mehr mitgebracht werden.

Schriftliche Befunde von anderen Ärzten oder Krankenhäusern, sofern vorhanden. Dies erspart u.U. zeitaufwändige telefonische Rückfragen vor der Untersuchung. Allergie- und Röntgenpass, soweit vorhanden. Der Allergiepass kann bei der Wahl der Untersuchungstechnik wichtig sein. Der Röntgenpasses dient u.a. dazu, unnötige Doppeluntersuchungen / Strahlenbelastungen zu vermeiden.

Sie sollten weiterhin die Medikamente kennen, welche Sie regelmäßig einnehmen. Für bestimmte Untersuchungsverfahren (siehe dort) ist die Kenntnis der Medikamente, bzw. derer Wirkstoffe essentiell.

Auf welche Untersuchungen muss ich mich speziell vorbereiten?

Bitte kommen Sie nüchtern zu Ultraschalluntersuchungen der Bauch- und Beckenorgane.
Vor Computertomographien sollte die letzte Nahrungsaufnahme mehr als eine Stunde zurückliegen.

Wie lange dauert eine Untersuchung?

Dies ist für den Einzelfall im voraus schwierig zu bestimmen. Der Zeitbedarf hängt von mehreren Faktoren ab.

Für Terminuntersuchungen sind dies in erster Linie die Untersuchungsart, etwaige nötig werdende Zusatzaufnahmen, verspätete Patienten vor Ihnen, Notfalluntersuchungen bei anderen Patienten sowie u.U. zeitintensive Konsile mit klinisch tätigen ärztlichen Kollegen.

Noch schwieriger sind Aussagen für das konventionelle Röntgen zu treffen, bei dem aufgrund einer hohen Nachfrage bei uns und vor allem zahlreichen akuten Fragstellungen eine Terminplanung von vornherein nicht praktikabel ist.

Einen reibungslosen Ablauf in den jeweiligen Abteilungen vorausgesetzt, können Sie in etwa mit folgenden Untersuchungszeiten rechnen (Anmeldung / Verlassen der Praxis):

  • Konventionelles Röntgen: 30 – 45 Minuten
  • Sonographie: 45 Minuten
  • Mammographie: 45 – 60 Minuten
  • Kernspintomographie (MRT): 60 – 90 Minuten
  • Computertomographie: 60 – 90 Minuten
  • Computertomographie (Bauch): mehr als 2 Stunden
  • Osteodensitometrie (Knochendichtemessung): 45 Minuten
  • CT-gesteuerte Schmerztherapie: 60 Minuten
  • Szintigraphie der Schilddrüse (mit Ultraschall): 60 – 90 Minuten
  • Szintigraphie des Skelettes / der Knochen: 3 bis 4 Stunden
  • Szintigraphie des Myocards (Herz): 2 Stunden
  • Szintigraphie der Nieren: 60 – 90 Minuten
  • Radiosynoviorthese: 30 Minuten

Dies bedeutet in erster Linie einen wesentlich effizienteren und strukturierteren Arbeitsablauf (workflow). Patientendaten und Untersuchungsauftrag werden an der Anmeldung von der Chipkarte eingelesen bzw. händisch erfasst, von dort elektronisch auf die Arbeitslisten jeweiligen Geräte übertragen.

Während und nach der jeweiligen Untersuchung laufen die Bilddaten in das PACS (Picture Archiving and Communication System, System zur elektronischen Bilddatenverwaltung) und werden von dort an die jeweiligen Arztarbeitsplätze verteilt.

Zur Befundung ruft der Radiologe die Bilddaten zusammen mit evtl. vorliegenden Voruntersuchungen am Monitor auf und diktiert den Befund in das RIS (Radiologische Informationssystem), entweder direkt über ein Spracherkennungssystem oder konventionell.
Die jeweiligen Untersuchungsdaten sind gegen Verlust über mindestens 10 Jahre mehrfach abgesichert, u.a. durch Langzeitspeicherung in einem digitalen Fernarchiv.

Alle Bilder, auch die Aufnahmen aus unseren Außenstellen sind an jedem Arztarbeitsplatz in der Alten Torgasse schon während oder unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Untersuchung zeitgleich verfügbar. Dies betrifft auch etwaige, für Verlaufskontrollen nötige Voruntersuchungen.

Das zeitaufwändige Suchen nach Voraufnahmen im Archiv entfällt. Sofern auswärtige digitale Voruntersuchungen mitgebracht werden, haben wir die Möglichkeit, die entsprechenden Daten in unser PACS dauerhaft übernehmen.

Durch die sofortige Verfügbarkeit von Befunden und Bilddaten an jedem Arbeitsplatz können in diagnostisch schwierigen Fällen sofort Fachkollegen hinzugezogen und somit die diagnostische Sicherheit erhöht werden. Der Verzicht auf die früher übliche Dokumentation auf Röntgen- oder Laserfilme ist ressourcenschonend.

Die Dokumentation der Aufnahmen erfolgt im Regelfall auf Papierausdrucken. Auf Wunsch stellen wir Ihnen oder dem überweisenden Arzt gern eine CD-ROM mit den Untersuchungsdaten zur Verfügung.